17.06.2009Information: Bevölkerungsinfo zur Influenza-Pandemie (Mexikanische Grippe, Neue Grippe, Schweinegrippe) |
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Eine Influenza (Grippe) gibt es jeden Winter aufs Neue. Doch wie viele Menschen daran erkranken, ist von Jahr zu Jahr sehr verschieden. Grundsätzlich kann sich jeder mit einem Grippevirus anstecken. Beim größten Teil der Infizierten sorgt ein leistungsstarkes Immunsystem für eine erfolgreiche Abwehr bzw. komplikationsfreie Überwindung der Erkrankung. Doch für ältere Menschen, Kleinkinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem bedeutet die Grippe eine Gefahr. Jährlich gibt es in Deutschland im Rahmen der saisonalen Grippe mehrere Tausend Todesfälle. Im Extremfall kann sich aus der jährlichen, epidemischen Grippewelle eine weltumspannende Epidemie, eine so genannte Pandemie, entwickeln. Ihr Auftreten ist nicht an die kalte Jahreszeit gebunden. Bei einer Pandemie ist nicht vorhersehbar, welche Bevölkerungsgruppen einem besonderen Risiko unterliegen, da man vorab weder das verursachende Virus noch dessen Eigenschaften kennt. Es muss aber mit einer deutlich höheren Zahl an Erkrankungs- und Todesfällen gerechnet werden. Die momentan sich ausbreitende Neue Grippe oder Schweinegrippe (Influenza-Virustyp A/H1N1) trägt, obwohl die in Deutschland bisher aufgetretenen Erkrankungsfälle mild verliefen, nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Potential zu einer weltweiten Pandemie in sich. Eine Ansteckung mit dem Grippevirus von Mensch zu Mensch ist hauptsächlich auf zwei Wegen möglich:
Um sich selbst und andere zu schützen und um die Verbreitung der Influenza zu unterbinden, bedarf es der Einhaltung einiger weniger Verhaltensregeln. Insbesondere die Vermeidung von direktem Körperkontakt, normale Hygienemaßnahme wie regelmäßiges Händewaschen und die Unterbringung Erkrankter in ein separates Zimmer können schon sehr hilfreich sein und eine Verbreitung eindämmen. Nähere Informationen und Verhaltensregeln können sie der
des gemeinsamen Pandemieplanes für Stadt und Landkreis Kaiserlautern entnehmen. Weitere Informationen finden sich auch auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de). [Zurück] |
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